Neu im Angebot
Goethes Biologie

Goethes Biologie

Die wissenschaftlichen und die autobiographischen Texte. Eingeleitet und kommentiert von Hans Joachim Becker. 33 Texte biologischen Inhalts, die besonders geeignet sind, die ganze Breite des Interessenspektrums ihres Autors sowie die Besonderheit seiner Denk- und Arbeitsweise zu illustrieren - teils von Goethe publiziert, teils nicht; teils wissenschaftliche Prosa, teils Lehrdichtung - treffen mit autobiographischen Texten zusammen - eine Verbindung, die Licht wirft auf den Anteil objektiver und subjektiver Faktoren am Voranschreiten der Naturwissenschaft. Die chronologische Anordnung der Texte erlaubt es, den Stilwandel und die Entwicklung der Forscherpersönlichkeit des Autors zu verfolgen. Jede Schrift ist mit einer Einleitung versehen und wird von Einzelstellenkommentaren begleitet. Ein Register erschließt den Band. - Die etwa fünfzig Texte biologischen Inhalts, die Goethe selber publiziert hat, sind nicht alle von gleicher Bedeutung. Andererseits finden sich unter den von ihm nicht zur Druckreife gebrachten Texten einige, die besonders geeignet sind, die ganze Breite des Interessenspektrums ihres Autors sowie die Besonderheit seiner Denk- und Arbeitsweise zu illustrieren. Unter diesem Gesichtspunkt sind hier aus beiden genannten Gruppen insgesamt 33 Texte ausgewählt worden. Da die Kenntnis der Voraussetzungen für ihre Entstehung sowie eine Erläuterung der Methoden und ihrer Ergebnisse das Verständnis erleichtern und fördern können, ist jeder Schrift eine Einleitung vorangestellt. -- Aus dem Inhalt: 1. Einführung. - 2. Was motivierte Goethe zur Biologie? - 3. Wo setzt Goethe mit seinen Untersuchungen an? - 4. Eine Vorübung {"Naturgeschichtlicher Beitrag zu Lavaters »Physiognomischen Fragmenten«"). - 5. Der erste große Wurf: Die Entdeckung des Zwischenkieferknochens beim Menschen. "Dem Menschen wie den Tieren ist ein Zwischenknochen der obern Kinnlade zuzuschreiben". - 6. Ein Ausflug zu den einfachsten Lebensformen: "Infusionstiere". - 7. Die Botanik beginnt mit Experimenten: "Von den Kotyledonen". - 8. Die Früchte des Italien-Aufenthalts: Von der Urpflanze zur Pflanzenmetamorphose ("Gesetze der Pflanzenbildung"). - 9. Der erste öffentliche Auftritt des Biologen Goethe: "Versuch die Metamorphose der Pflanzen zu erklären". - 10. Noch Fehlendes der Pflanzenmetamorphose anzufügen: "Eigenschaften der Monokotyledonen". - 11. Der weite Bogen von der Natur zur Kunst. - 12. Zwei bedeutende Vorstudien zur vergleichenden Anatomie: "1. Abschnitt. Versuch einer allgemeinen Knochenlehre; 2. Abschnitt. Versuch einer allgemeinen Vergleichungslehre". - 13. Goethes naturwissenschaftliche Bestrebungen auf ihrem Höhepunkt: "Erster Entwurf einer allgemeinen Einleitung in die vergleichende Anatomie, ausgehend von der Osteologie". - 14. "Warum sagst du uns das in Versen? Die Verse sind wirksam, Spricht man in Prosa zu euch, stopft ihr die Ohren euch zu". Athroismos; oder: Metamorphose der Tiere. - 15. Noch einmal Natur und Kunst: "In wiefern die Idee: Schönheit sei Vollkommenheit mit Freiheit, auf organische Naturen angewendet werden könne". - 16. Experimente zur Pflanzenphysiologie: "Wirkung des Lichts auf organische Körper im Sommer 1796"; "Wirkung des Lichts". - 17. Studien zur Biologie der Insekten: "Entomologische Studien"; "Punkte zur Beobachtung der Metamorphose der Raupe". - 18. Wiederholung und Steigerung. Ein neuer Ansatz zur vergleichenden Anatomie: "Vorträge, über die drei ersten Kapitel des Entwurfs einer allgemeinen Einleitung in die vergleichende Anatomie, ausgehend von der Osteologie". - 19. Die Physiologie des Farbensehens: (Aus: "Physiologische Farben"); "Farbige Bilder"; "Farbige Schatten". - 20. "Die Hefte zur Morphologie": "Das Unternehmen wird entschuldigt"; "Die Absicht eingeleitet"; "Der Inhalt bevorwortet". - 21. Rezeption der Rezeption der Pflanzenmetamorphose: "Schicksal der Handschrift"; "Schicksal der Druckschrift". - 22. "Glückliches Ereignis". - 23. Metamorphose des Menschen: "Urworte. Orphisch". - 24. Eine Brücke von der Philosophie zur Biologie: "Einwirkung der neueren Philosophie"; "Anschauende Urteilskraft", "Bedenken und Ergebung"; "Bildungstrieb". - 25. Nachträge zur vergleichenden Anatomie ("Mannigfaltiger Nachtrag"). - 26. Autobiographischer Rückblick: "Der Verfasser teilt die Geschichte seiner botanischen Studien mit". - 27. Eine problematische Ausweitung: "Über die Spiraltendenz". - 28. Der Pariser Akademie-Streit zwischen Cuvier und Geoffroy: "Principes de Philosophie Zoologique. Discutis en Mars 1830 au sein de l'Académie Royale des Sciences par Mr. Geoffroy de Saint-Hilaire. 413 Seiten mit 49 Abb., broschiert (Königshausen & Neumann 1999) leichte Lagerspuren

Bestell-Nr.: 125700
Gewicht: 625 g
Sprache: Deutsch
Sachgebiete: Autobiographien | Goethe | Geschichte der Naturwissenschaft und Technik
ISBN: 9783826017445
Lieferzeit: 2-7 Tage*
statt 35,00 €
15,00 €
inkl. MwSt., zzgl. Versand

* Gilt für Lieferungen nach Deutschland. Lieferzeiten für alle anderen Länder finden Sie hier.
Vorheriges Buch Nächstes Buch

Neuere Angebote im Sachgebiet Autobiographien

Kundenlogin:



Passwort vergessen?

Noch kein Kundenlogin?

Ich habe noch kein Kundenlogin und möchte mich registrieren:
Konto erstellen