Glaube zwischen Vollkommenheit und Verweltlichung

Tsuji, Manabu: Glaube zwischen Vollkommenheit und Verweltlichung

Eine Untersuchung zur literarischen Gestalt und zur inhaltlichen Kohärenz des Jakobusbriefes. Der Autor beschäftigt sich mit der Auslegung des Jakobusbriefes und orientiert sich dabei an den Umständen seiner Entstehung. Manabu Tsuji weist nach, dass der Jakobusbrief systematisch konzipiert ist. Er rekonstruiert das Bild der Adressatengemeinden, und zeigt dann, dass es gut zu dem der Gemeinden im paulinischen Missionsbereich passt. Schließlich greift er das klassische Thema 'Jakobus und Paulus' auf: Der Verfasser des Jakobusbriefes polemisierte aufgrund seiner direkten Kenntnisse des Römerbriefes gegen die paulinische Rechtfertigungslehre. Er tat dies, weil er eine Assimilationstendenz der christlichen Kirche an die Verhaltensnormen der 'Welt' vor allem in den nachpaulinischen Gemeinden wahrnahm. Manabu Tsuji berücksichtigt bei seiner Auslegung die Vielfalt der Briefgattung und kommt so zu dem Schluss, dass der Jakobusbrief in seiner gesamten Gestalt eben doch als Brief und nicht als Paränese zu betrachten ist. Außerdem kann er den inhaltlichen Zusammenhang des Jakobusbriefes nachweisen und geht davon aus, dass der Verfasser den paulinischen Römerbrief kannte. Diese Ergebnisse ermöglichen es, den Jakobusbrief vor allem im Zusammenhang mit der frühchristlichen Geschichte in einem neuen Licht zu betrachten. XI,244 Seiten, broschiert (Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament. 2. Reihe; Band 93/Mohr Siebeck 1997)

Bestell-Nr.: 124821
Gewicht: 399 g
Sprache: Deutsch
Sachgebiet: Briefe des Johannes, Petrus ...
ISBN: 9783161466205
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