Recht und Staat

Henke, Wilhelm: Recht und Staat

Grundlagen der Jurisprudenz. Geschichte und gegenwärtige Bedeutung der Freiheit sind der Ausgangspunkt der Untersuchung. Die Grundlagen der Jurisprudenz werden in der Wirklichkeit der Lebenswelt und in der Erfahrung des Umgangs mit Personen und Sachen aufgesucht. Gerechtigkeit wird als Forderung von Person zu Person verstanden, die wegen der Freiheit und der unüberwindlichen Subjektivität des Urteils über sie oft im Streit ist. Dieser Streit kann immer in Kampf oder Rache übergehen, aber auch durch Vertrag, Richterspruch, Gemeinschaft, Eigentum und Herrschaft, also auch ohne Recht und Staat, überwunden werden. Staat ist dann die Aufgabe, Herrschaft und Gerechtigkeit zu vereinen. Ihre jeweiligen Lösungen - Erfüllung oder Scheitern - werden in der Geschichte von der Antike bis zur Gegenwart aufgesucht. Das Amt wird als durchgehend bewährte, aber immer wieder verlorene Gestalt für die Lösung dieser Aufgabe erkannt. Recht ist die Aufgabe, Gerechtigkeit und Frieden zu vereinen. Ausgehend von der mythischen Lebensordnung und ihrer prekären Bewahrung in Vergeltung und Sühne, werden die Stufen der Übernahme der Gerechtigkeit in die Verwaltung friedensstiftender Herrschaft durch die Geschichte verfolgt. Strafe, Gericht und Gesetz, zuletzt die Verfassung treten als Gestalten staatlichen Rechts an die Stelle der streitbedrohten Gerechtigkeit. Die Gerechtigkeit dieses Rechts bleibt eine immerwährende Aufgabe. X,659 Seiten, Leinen (Mohr Siebeck 1988) leichte Lagerspuren

Bestell-Nr.: 122453
Gewicht: 1,16 kg
Sprache: Deutsch
Sachgebiet: Rechtstheorie
ISBN: 9783166453989
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